Zwischen Hula-Hoop Reifen, Tulpenlampen und Currywurst entwickelte sich in den 50er Jahren natürlich auch die Mode weiter. Unvergessen auch die damaligen Ikonen Audrey Hepburn, Frank Sinatra und Marlon Brando. Trotz politischer Umbruchsstimmung war die Mode eher nostalgisch, geradezu prüde. Die konformistische Grenzen und der Druck „brav und strebsam“ zu sein, führte zum Generationenkonflikt, dessen legendärer Vorreiter James Dean vor allen verkörperte. Ausdruck fand diese Rebellion mitunter in der Mode, inspiriert durch die USA: Blue Jeans, Lederjacke und Elvis-Tolle. Für die Damenwelt jedoch blieb es bei eher konservativ mit dem klassischen Petticoat, einem weiten Unterrock mit Rüsche und Spitze und mehreren Stoffstufen. Die Popularität des Petticoats hat dieser vor allem der Beliebtheit des Rock’n'Roll zu verdanken, unterstützt dieser doch den Schwung des Rockes bei den schnellen Tanzbewegungen noch mehr. Bereits 1947 entwarf Christian Dior seine „Ligne Corolle“ („Blütenkelchlinie“), welche die Mode der folgenden Jahrzehnte stark beeinflusste. Bestimmend waren auch schmale Taillen, dazu runde Hüften, gepunktete Muster und lange Handschuhe zum Kleid. Typisch jedoch für diese Dekade war das taillierte Kostüm, je nach Saison mit oder ohne Petticoat darunter, ganz im Sinne der konservativen Gesellschaft.
Die 50er Jahre – eine modische Epoche
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