Frankfurt entwickelt langsam eine kleine Modeszene und so haben wir uns kurzum entschlossen, die erste Kollektion der Frankfurterin Jacqueline Friedmann und ihr Label Briseis in die aktuelle Herbst/Wintersaison aufzunehmen. Aus dem beschaulichen Cochem in Rheinland-Pfalz ist Jacqueline Friedmann zu Beginn des Jahres 2008 in die Mainmetropole gezogen um in der Hektik der Großstadt Impressionen zu sammeln und die erste Kollektion ihres Labels Briseis zu entwerfen und vertreiben. Im heimischen Atelier in Frankfurt sind im vergangen Winter die ersten Zeichnungen und Schnittmuster entstanden. Inspiriert von der Großstadt und ihren Bewohnerinnen ist die erste Kollektion mit dem Namen „Bürostuhlakrobatin“ entstanden. Gemacht für die junge, modeinteressierte Frau und ihren Büroalltag. Ausgefallen, tragbar und vor allem eins: fraulich. Die Designerin sagt über ihre Kollektion selber „Mode darf nicht nur an gertenschlanken, großen Frauen oder Magermodels gut aussehen. Meine Kollektion ist für die sehr weibliche Frau mit Kurven gemacht. Bequem, sexy, aber darüber hinaus professionell genug für das Auftreten im Büroalltag“. Im Gespräch erzählt die aufgeschlossene Designerin, „dass vor allem die Frankfurterinnen sie inspiriert haben. Hier wird der Fokus nicht auf kurzlebige, grelle Trends gesetzt, sondern auf qualitativ hochwertige, schlichte Mode, die sowohl in der Konferenz als auch bei einem Stadtbummel getragen werden kann und die auch in den nächsten fünf Jahren immer noch einen Platz im Schrank der Trägerin findet“. Und so trägt die aktuelle Kollektion des Labels Briseis keinen geringeren Namen als „Bürohstuhlakrobatin“. Kein anderer Name würde ihr Vorhaben besser beschreiben. Es gilt für die Designerin, „die Balance zwischen Businessmode, und eigener Identität und Individualität der Trägerin zu halten“. Und so fließen in die sehr weibliche Kollektion auch Elemente aus der HipHop Mode, wie überweite Hose und große Schritte mit ein, welche die Kleidungsstücke bequem und auch 14 Stunden tragbar machen. Jedes Kollektionsstück ist auf 50 Teile mit fortlaufender Nummer limitiert und unterstreicht somit noch mal die Exclusivität des einzelnen Kleidungsstücks.
Eine junge Frankfurterin und die Mode – Briseis
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